Bei der Konstruktion eines Design-Gehäuses für einen Fingerspurensicherer für German eForensics waren wir ganz nah dran an der Welt der internationalen Kriminalität. Auf jede Fall näher näher als bei allen anderen unserer Gehäuse-Projekte 😉

Prof. Dr. Eberhard Schultheiß, Manager Research & Development bei der Firma German eForensics GmbH aus Koblenz erinnert sich noch an den Beginn des Gehäuseprojekts mit merath: „Als ich die Entwicklungsleitung unseres Start-Ups übernommen hatte, stand ich vor der Frage, wie denn ein halbentwickeltes optomechatronisches System möglichst schnell in den Markt gebracht werden könnte. Dabei fiel der Firma merath metallsysteme GmbH die Rolle des Lieferanten aller mechanischen Funktionskomponenten, vor allem aber auch des Gerätkorpus zu. Die für Start-Ups in mehrfacher Hinsicht benötigte Toleranz für technische Unzulänglichkeiten in der Umsetzung der Anfangsidee, für Unprofessionalität in der Dokumentation und vor allem für immer wieder auftretende Änderungen haben wir bei der Firma merath von Anfang an vorgefunden“.

Des Weiteren ergänzt Prof. Dr. Schultheiß: „Im Entstehungsprozess unseres Systems hat uns Christian Reininger konstruktiv so gut unterstützt, wie man es sich nur wünschen kann. Beginnend bei regelmäßigen Online-Diskussionen zu konstruktiven Aspekten, über die Erstellung von Zeichnungssätzen, bis hin zur Simulation kritischer Punkte in den Konstruktionen. Dadurch kamen wir in kürzester Zeit zu einem Ergebnis“.

Design-Gehäuse des Fingerabdruckscanners mit grauen und weißen Elementen vor schwarzem Hintergrund

Christian Reininger, Konstrukteur bei der merath, fand das Gehäuseprojekt für den berührungslosen EVISCAN-Fingerspurensicherer „komplex, spannend und technisch anspruchsvoll, da statische Herausforderungen zu bewältigen waren“. Außerdem fügte er hinzu, dass „nicht alltägliche Maschinenelemente, wie z. B. Hubsäule und Gasdruckfeder, sowie erstmalig die Analyse mit der Finite-Elemente-Methode (FEM) zur Anwendung kamen“.

Sehr stolz ist der Konstrukteur darauf, dass „die Entwicklung des Gehäuses so gut auf dem internationalen Markt ankommt“. Das Gerät ist mit dem Design-Gehäuse aber auch wirklich schick anzusehen und auf Rollen kommt es mobil dort zum Einsatz, wo gerade Fingerabdrücke analysiert werden müssen.

Das Projekt haben wir in einem interdisziplinären Team mit German eForensics und defortec umgesetzt. Unser Kunde kommt zu dem Schluss: „Die gute Fertigungsmannschaft bei der Firma merath, zusammen mit moderner Ausrüstung sichert uns sowohl von der Funktionalität als auch von der Anmutung eine ausgezeichnete Qualität unserer Produkte. Wir haben jetzt einen Partner, der für uns eine sehr gut abgestimmte Zuliefererkette, von der Konstruktion bis zur Transportkiste bereitstellt. Dies bei Freundlichkeit auf allen Ebenen und sogar Flexibilität in laufenden Fertigungsprozessen.“

Wir freuen uns darüber, dass wir bei diesem spannenden Projekt mitarbeiten durften. Vielen Dank an alle Beteiligten auch von unserer Seite!